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Ernährungswochen

 

2010 konnte die Stiphtung die Ernährungswochen zum ersten Mal an baden-württembergischen Haupt- und Werkrealschulen mit großem Erfolg durchführen.
Bereits im achten Jahr reist die "Ernährungscrew" der Stiphtung Christoph Sonntag durch das "Ländle". Folgende Städte waren dieses Jahr dabei: Herrenberg, Bietigheim-Bissingen, Esslingen, Frankenhardt-Hohenhardt, Eckwälden und Calw.

Die Ernährungswochen können nur Dank der großzügigen Unterstützung der Sparda-Bank Baden-Württemberg eG und mit Hilfe der Herzenssache e.V. und Slow Food Deutschland e.V. realisiert werden.

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Hintergrund

Fastfood regiert den Alltag

Essen wird in unserem Tagesablauf immer mehr zur Nebensache. Schnell muss es gehen und günstig dazu! Tiefkühl- und Fertigprodukte statt eigenhändig zubereitete Mahlzeiten bestimmen zunehmend die Esskultur in Deutschland. Tatsache ist inzwischen auch, dass 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland zu dick sind. Fatal, denn gerade in diesem Alter wird bereits der Grundstein für die Ernährung und Gesundheit im Erwachsenenalter gelegt. Wird nicht rechtzeitig eingegriffen, muss mit medizinischen Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Arthrose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etc. gerechnet werden. Gerade junge Menschen sollten deshalb so früh wie möglich ein Bewusstsein für Gesunde Ernährung entwickeln.

Schirmherr des Projekts ist der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann.


Ziel

Ziel der PROJEKTWOCHE GESUNDE ERNÄHRUNG TISCH&KULTUR ist es, Kinder und Jugendliche schon früh zu motivieren, Mahlzeiten selbst zuzubereiten und sie auf Bio-Produkte aufmerksam zu machen. Sie sollen für die Lebensmittelherstellung, Verwertung und damit einhergehende ausgewogene Ernährung praxisnah begeistert und sensibilisiert werden. Zudem sollen dabei gute Umgangsformen und Rücksichtnahme vermittelt werden. Dazu sollen sie selbst auf einem Bauernhof mit anpacken und erleben, wie zum Beispiel Käse produziert wird oder wie der Weg vom Korn zum Brot verläuft. Nach dem „Produzieren“ folgt dann die Verwendung und Verarbeitung der frischen Lebensmittel. Die Schüler bereiten unter fachkundiger Anleitung eine ausgewogene Mahlzeit zu. Den Abschluss der Woche bildet ein kleiner „Knigge-Kurs“ für gute, moderne Umgangsformen am Beispiel eines Restaurantbesuchs.


Ablauf

TAG 1: Vorbereitung / Einführung

Die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer (ProjektlehrerIn) bereitet die Schulklasse inhaltlich auf die bevorstehenden Projekttage vor.
Dabei werden zum Beispiel die unterschiedlichen Orte (Bauernhof, Restaurant,...) mit ihren Besonderheiten und Merkmalen sowie die
jeweils angepasste Kleidung besprochen.

TAG 2: Vom Feld und Stall in die Küche

Alles „Bio“! Was steckt eigentlich hinter dem Begriff auf der Verpackung im Supermarkt? An diesem Tag wird gemeinsam mit den Schülern bei heimischen Biobauern nach Antworten gesucht. Dabei lernen sie zum Beispiel alles rund um die Kartoffel oder entdecken verborgene Kräuterwelten im Dialog mit dem Landwirt. Außerdem werfen die Kinder einen Blick auf die unterschiedlichen Bereiche des Hofgutes, helfen aktiv mit und lernen so die Abläufe eines Bauernhofs naturnah kennen. Die regionale Produktvielfalt spielt an diesem Projekttag eine besondere Rolle.

TAG 3: Kinder am Kochtopf

Über die Herkunft der Produkte und die riesige geschmackliche Vielfalt konnten sich die Schüler am Vortag informieren; jetzt geht es an die Praxis. Unter fachkundiger Anleitung werden z.B. Maultaschen und Kartoffelsalat zubereitet: Maultaschenteig wird ausgewellt, die Füllungen werden zusammengestellt und gewürzt, Maultaschen werden gefüllt und geformt, Kartoffeln gekocht und geschält... die Schüler haben alle Hände voll zu tun. Bei der Zubereitung werden kulturelle Besonderheiten (schweinefleischfreie Zutaten) ebenso berücksichtigt wie eventuelle Allergien. Anschließend wird gemeinsam gegessen.

TAG 4: Etikette & Tischkultur

Wie wird ein Tisch festlich eingedeckt? Wie wird an einer Tafel serviert? Wie lauten Benimmregeln am Tisch? Und wie formuliert man eigentlich eine Tischrede? Im festlichen Rahmen eines feinen Restaurants / Hotels erhalten die Schüler Antworten auf all ihre Fragen. Anschließend zeigt Christoph Sonntag, wie man eine unterhaltsame Tischrede formuliert und vorträgt.

TAG 5: Erlebtes Reflektieren

Die Schüler besprechen ihre Erfahrungen und Eindrücke gemeinsam mit der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer (ProjektlehrerIn) und reflektieren das Erlebte: Was hat sie beeindruckt? Was hat ihnen gefallen?
Über Erlebnis-Berichte / Eindrücke freut sich die Stiphtung Christoph Sonntag sehr.

 

 

 

Die Ernährungswochen werden gefördert von der

Stiftung für Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg

 


Aktuelles


Spendenkonten

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